In der Schweiz besonders gesuchte Berufe

Das schweizerische Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat den in Auftrag gegebene Bericht " Fachkräftemangel in der Schweiz" (April 2014) publiziert. Die Studie liefert auf 134 Seiten einen Überblick über die Nachfrage nach Fachkräften in verschiedenen Berufsfeldern. Mitunter resultiert, dass rund 36% der Erwerbstätigen in einem Beruf mit einem Verdacht auf Fachkräftemangel arbeiten. Besonders häufig soll ein schwer zu deckender Fachkräftebedarf in Berufen des Managements, im Bereich Administration, Finanzen und Rechtswesen, in Gesundheitsberufen, in Lehr- und Kulturberufen sowie in Berufen der Technik und Informatik (MINT) bestehen. Die identifizierten "Mangelberufe" weisen mehrheitlich ein überdurchschnittliches Qualifikationsniveau auf. Am höchsten liegt der Anteil der tertiär ausgebildeten Personen in den Berufsklassen der Ingenieurberufe (85%), in den Berufen des Unterrichts und der Bildung (73%) oder in der Informatik (60%). Untersucht  folgende Berufsfelder: Gesundheitswesen; Reinigung, Hygiene und Körperpflege; Kaufmännische und administrative Berufe; Unterricht und Bildung; Erziehung, Fürsorge und Seelsorge; Berufe des Bank- und Versicherungsgewerbes; Ingenieurberufe; Techniker; Berufe der Informatik; Berufe der Werbung und des Marketings, des Tourismus und des Treuhandwesens. Ausländische Arbeitnehmer, die kurz- oder mittelfristig eine Arbeitsaufnahme in der Schweiz anstreben, finden im Bericht interessante Hinweise zur Stellung ihres Berufes in der Schweiz.